KUNST . KULTUR . INTERAKTION . ERINNERUNG. ZUKUNFT

Spiel & Theater

Der Kunstkurort Zauberberg lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene
zu verschiedenen Theaterangeboten ein. Wir freuen uns auf


Brüder unterm Sternenzelt

EIN ERZÄHLTHEATER FÜR ERWACHSENE

Worauf ist ein Einer aus, der in den Spiegel schaut? Geht es darum, wer er ist? Oder treibt ihn die Neugier, was dort zu finden sei? Zwei wortsprühende, gerade Damen und ein schräg musizierender Herr nehmen sich den wilden „Eisenhans“ der Brüder Grimm und den bildschönen „Friedrich Goldhaar“ von Wilhelm Busch zur Brust. Erleben Sie beide Schauergeschichten in einem künstlerischen Kreuzzug, der direkt in unsere Gegenwart führt. Es spielen Marianne Fritz und Kerstin Reichelt begleitete vom Soundmacher Andreas Gensch.


„Ich will das, was du nicht willst“

Ein Theaterstück für die ganze Familie über die
Freuden und Leiden der Demokratie

VON ROLAND MERNITZ
INSZENIERT VON JÜRG SCHLACHTER

Die sechsköpfige Familie König zieht um. Mit dem Umzug gehen tiefgreifende Änderungen im »System Familie« einher: Der Vater, der bisher unangefochtenes Familienoberhaupt war und im Alleingang Entscheidungen für alle getroffen hat, ist nun bereit, einen Familienrat zu installieren. Ab jetzt soll es demokratisch zugehen, jeder hat ein Mitspracherecht. Schon bald muss die erste wichtige Entscheidung gefällt werden. Wer bekommt das größte Zimmer? Vater und Mutter, weil sie ja schließlich zu zweit sind? Tochter Matilde, weil sie viel Platz für ihre Schulbücher braucht? Oma, weil sie nicht mehr so gut Treppensteigen kann? Der kleine Benni, damit er seine riesige Eisenbahn aufbauen kann? Der Streit um den schönsten Raum des neuen Hauses wird immer hitziger und schnell wird klar, dass nur einige demokratische Grundregeln Familie König helfen können, eine Entscheidung herbeizuführen. Es wird abgestimmt, argumentiert, geworben und bestochen, Koalitionen werden geschlossen und zerbrechen wieder… Wer wird das größte Zimmer bekommen? Gibt es einen für alle Familienmitglieder zufriedenstellenden Kompromiss? Zumindest über eine Frage sind sich am Ende alle einig: Auch wenn Demokratie manchmal ganz schön anstrengend sein kann – es lohnt sich!

Spiel: Kerstin Dathe und Ronald Mernitz
Puppenbau: Kerstin Dathe
Bühne:  Anita Fuchs und Hardi Richter
Spieldauer: 45 minMehr über Kerstin Dathe


Konfusionen

Eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte: Fünf aufeinander bezogene Einakter mit zweiundzwanzig Rollen für fünf Schauspieler zeigen krasse Fehlschläge menschlicher Kommunikation, sezieren gnadenlosen Mutterwahn, männliches sinnloses Balzver­halten, zur Farce erstarrte Rituale der Bürgerlichkeit. Nicht einmal die Regeln funktionieren noch. Ein Glück, da tragische Fallhöhe zu großer Komik führt. Die Theatergruppe des Wolterstorff- Gymnasiums präsentiert eine Szene „Gespräch im Park“ aus ihrer Inszenierung des Episodenstücks „Konfusionen“ von Alan Ayckbourn.

DarstellerInnen
Arthur-Emily Horenburger
Beryl-Anne Wahl
Charly-Lea Franke
Doreen-Sophia Grau
Ernest-Dean C. Müller