KUNST . KULTUR . INTERAKTION . ERINNERUNG. ZUKUNFT

Sommerkino

Im Haus der Geschichte haben wir ein kleines gemütliches Kino eingerichtet. Hier spielen wir Filme, die uns bewegten, berührten und uns an vergangene Zeiten erinnern.

Das Leben der Anderen

Ost-Berlin 1984: Der DDR-Staat sichert seinen Machtanspruch mit einem System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Grubitz den linientreuen Stasi-Hauptmann Wiesler auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreymann und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Stasi-Mann. Das Eintauchen in das Leben der Anderen – in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden – eröffnet Wiesler eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann..

ab 12 Jahren, Freitag, 12. Juni 2020, 20.00 Uhr


Paul und Paula

Zwei junge Menschen kämpfen zäh und einfallsreich um ihre Liebe. Sie überwinden individuelle Schwierigkeiten, gesellschaftliche Normen und Anpassungsideologien. Ein erfrischend unterhaltsamer und offener Film, der Traum und Wirklichkeit, Poesie und banale Alltagsrealität mischt und mit Spaß, Ironie und Ernst künstlerisch entfaltet.

ab 16 Jahren, Freitag, 12. Juni 2020, 22.00 Uhr


Die Dicke Tilla

Tilla ist die Stärkste in ihrer Klasse. Als sie die neue Schülerin Anne sieht, lehnt sie diese sofort ab. Sie schikaniert die kleine Anne, sobald sie eine Gelegenheit dazu hat. Anne malt gern und flieht so in eine andere Welt. Eines Tages reicht es ihr allerdings und sie wehrt sich gegen die große Tilla. Der Streit wird handgreiflich und Tilla beschädigt Annes Fahrrad. Doch dann kommen die beiden in eine gefährliche Situation und es eröffnet sich die Chance auf eine unerwartete Freundschaft.

Für Kinder, Samstag, 13. Juni 2020, 13.00 Uhr


Sonnenallee

Eine Komödie zum zehnjährigen Jubiläum des Mauerfalls, die in einem unmittelbar am Todesstreifen gelegenen Wohngebiet angesiedelt ist. Gemeinsam mit seinen Klassenkameraden durchlebt Micha die verschiedenen Stationen des Heranwachsens: Identitätssuche zwischen planwirtschaftlichen Vorgaben und einem spätpubertären Aufbegehren, Abnabelung vom Elternhaus und erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Die authentische Ausgangssituation, die Haußmann in dem begrenzten Rahmen des Wohnviertels entwirft, wird im Verlauf des Films zur gemeingültigen Lebenswelt der DDR erweitert.

ab 6 Jahren, Samstag, 13. Juni 2020, 15.00 Uhr


Moritz in der Litfaßsäule

Der neunjährige Moritz Zack macht die Dinge gerne langsam. Er genießt das Leben und sieht sich alles ganz genau an. Selbst alltägliche Gegenstände lassen seine Fantasie aufblühen. Doch seine Familie und seine Lehrer sind davon alles andere als begeistert und treiben ihn an, schneller zu sein. Moritz fühlt sich von allen missverstanden und flieht eines Tages in sein Versteck – die Litfaßsäule am Marktplatz. Eine sprechende Katze, ein Zirkusmädchen und ein Straßenfeger werden seine neuen Freunde.

Sonntag, 14. Juni 2020, 13.00 Uhr Mittagskino